Liebe PatientInnen, bitte beachten Sie, dass ab 1. Oktober beim Besuch der Zahnarztpraxis wieder eine FFP2-Maske getragen werden muss. Danke für Ihr Verständnis. Ihr Praxisteam Dres. Iris und Ole Möbes

Parodontitis erhöht Diabetes-Risiko – und umgekehrt Berlin/Heidenheim, 30. August 2022 – Parodontitis und Diabetes sind in Deutschland Volkskrankheiten: Rund 8,5 Millionen Menschen sind an Diabetes mellitus erkrankt, 35 Millionen Menschen haben eine Parodontitis, 10 Millionen davon mit schwerem Verlauf. Was viele Menschen nicht wissen: Es gibt gravierende Wechselwirkungen zwischen beiden Krankheiten. Menschen mit Diabetes haben ein 3-fach erhöhtes Risiko für eine Parodontitis. Und Diabetikerinnen und Diabetiker sind nicht nur häufiger von Parodontitis betroffen, der Verlauf ist schwerer und sie verlieren mehr Zähne als Menschen ohne Diabetes. BZÄK und BVND starten Kooperation Um die Patientinnen und Patienten über diese Zusammenhänge aufzuklären, haben der Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen (BVND) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit eine Kooperation gestartet, die besonders jene Menschen erreichen soll, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen höheren Risiken ausgesetzt sind. Getreu dem Motto „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“ sollen die Wechselwirkungen von Diabetes und Parodontitis in den Fokus gerückt werden. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer, denn 75 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden unter Entzündungen an der Mundschleimhaut. Ein Drittel davon hat eine schwere Parodontitis. Viele Menschen kennen diese Zusammenhänge nicht und deshalb ist es wichtig, gemeinsam durch mehr Aufklärung die Gesamtgesundheit unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern“, so Dr. med. Nikolaus Scheper, Vorstandsvorsitzender des BVND. Studien belegen Wechselwirkung Studien weisen darauf hin, dass Parodontitis und Diabetes sich gegenseitig negativ beeinflussen. Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel begünstigt die Entstehung einer Parodontitis. Wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist, kommt es vermehrt zu Ansammlungen entzündungsauslösender Stoffe im Mund, die wiederum Infektionen auslösen. Durchblutungsstörungen führen außerdem zu einer schlechteren Immunabwehr und Wundheilung. Umgekehrt kann eine Parodontitis durch die chronische Entzündung zu einer Insulinresistenz und damit einer Verschlechterung der Blutzuckereinstellung sowie Komplikationen führen. Kurz: Ist ein Diabetiker gut eingestellt, trägt er kein erhöhtes Risiko im Vergleich zu einem Nichtdiabetiker und eine erfolgreiche Parodontitis-Behandlung wirkt sich positiv auf den Diabetes aus. „Während sich einige Risikofaktoren einer Parodontitis gut beeinflussen lassen, zum Beispiel durch Mundhygiene oder Rauchverzicht, gibt es andere Faktoren, die nicht oder nur schwer beeinflussbar sind, beispielsweise bestehende Grunderkrankungen“, so Dr. Romy Ermler, Vizepräsidentin der BZÄK. Umso wichtiger seien hier die entsprechenden Behandlungen durch die Fachärztinnen und Fachärzte der Zahnmedizin und Diabetologie. „Diabetes und Parodontitis sind Systemerkrankungen 1 / 2! Pressemitteilung und gehen über Organ- und Fachgrenzen hinaus. Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz. Menschen mit Diabetes sollten ihre Zahnärzte darüber informieren und regelmäßig zur Vorsorge gehen. Denn je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser für die Behandlung.“ Beide Krankheiten können behandelt werden Eine rechtzeitige Behandlung der Parodontitis und ein gut eingestellter Blutzucker zahlen sich aus: Das Risiko einer Nierenerkrankung ist für Diabetiker mit schwerer Parodontitis um bis zu 8,5-fach erhöht. Zudem besteht ein 2,3-fach höheres Risiko, an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße zu sterben im Vergleich zu Diabetespatienten ohne oder mit leichter Parodontitis. Die gute Nachricht: Beide Krankheiten lassen sich behandeln bzw. einstellen. Pressekontakt: BZÄK: Dipl.-Des. Jette Krämer-Götte, Telefon: 030 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de BVND: Michaela Wilde, Telefon: 07321 94691-18, E-Mail: m.wilde@med-info-gmbh.de

Die Entwicklungen in der Zahnmedizin sind rasant und wir setzen bereits einiges davon in unserer Praxis um.

Beispielsweise können wir in vielen Fällen heute schon darauf verzichten, Abdrücke zu nehmen. Wir ersparen Ihnen dies durch das einfach Scannen Ihrer Zähne mit unserem Intraoralscanner.
Hierdurch haben wir auch die Möglichkeit, einfache kieferorthopädische Therapien bei Erwachsenen vorzunehmen. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.
Außerdem erforscht Dr. Ole Möbes in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg gerade die Möglichkeiten, bei den Voruntersuchungen für ein Implantat anstelle einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme eine strahlungsfreie MRT-Aufnahme zu erstellen.
Wir bleiben neugierig auf eine moderne Zahnmedizin zum Vorteil unserer Patienten.

Wir freuen uns, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen seit 1. Juli ihre Leistungen im Bereich Parodontologie erweitert haben.

So können wir Sie, liebe Patienten und Patientinnen, noch besser betreuen hinsichtlich parodontaler Erkrankungen. Bereits bei Ihrem nächsten Besuch bei uns werden wir Sie diesbezüglich untersuchen und aufklären.

Weitere sehr gute Informationen zum Thema Parodontitis finden Sie hier:

 www.dgparo.de

Wir suchen für unser Team eine/einen Zahnmedizinische(n) Helferin/-Helfer mit Fachkenntnis in Vollzeit

Aktuelles Stellenangebot:
Wir suchen eine ZFA, die mit Fachkenntnis, Freude und Engagement unsere Patienten in der
Stuhlassistenz und bei entsprechender Weiterbildung Prophylaxe betreuen möchte.
Freuen Sie sich auf eine gute Teamatmosphäre, freundlichen Umgang, gute Vergütung und
zusätzliche Sozialleistungen.
Sollten Sie sich von unserer Stellenbeschreibung angesprochen fühlen, freuen wir uns sehr über Ihre Bewerbung (gerne per Email) und ein persönliches Gespräch

Wir suchen für unser Team eine/einen Zahnmedizinische(n) Prophylaxe- Helferin/-Helfer in Vollzeit

Wir suchen für unser Team eine/einen Zahnmedizinische(n) Prophylaxe- Helferin/-Helfer (ZMP oder ZMF mit guter Erfahrung in Individualprophylaxe), die/der engagiert, selbständig und teamorientiert unsere Praxis ergänzt.

Wir bieten regelmäßige Fortbildungen, überdurchschnittliche Vergütung, modernes Equipment und ein langjähriges Team mit extrem guter Atmosphäre.

Was wir aus der Corona-Krise gelernt haben:

Mehr Zeit für den einzelnen Patienten – seit Jahren ersehnt – ist plötzlich da! Schön wäre es, wenn dies politisch gewollt und damit auch finanziell ausgeglichen wäre, damit wir dabei bleiben können.

Unsere Hygienemaßnahmen waren schon immer hoch, eine Umstellung aufgrund Corona war nicht nötig. Aber seit Jahren fehlt hier die Abbildung in der Vergütung (70.000€ Hygienekosten pro Praxis pro Jahr im Schnitt – getragen von den Praxisinhabern).

Ästhetik ist wichtig, aber wir machen nicht ästhetische Zahnheilkunde, sondern wir machen ZahnHEILKUNDE und das ästhetisch und damit sind wir systemrelevant. Mit rein ästhetischer Zahnheilkunde wären wir es nicht.

In unserer Praxis bezahlen wir seit Jahren etwas mehr für hochwertige Materialien (auch Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel) aus möglichst der EU und hatten keine Lieferengpässe.

Dürfen die Einnahmen der Krankenkassen, die sonst so gerne für Berater, Vorstände, Gebäude, TI, Begehungen, Ausschüsse, Regresse, Prüfungen, Gutachten, Qualitätsmanagement etc. ausgegeben werden, doch etwas mehr ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden: der Versorgung von Patienten?

“Kein Rettungsschirm für Zahnärzte. Was wir hieraus lernen?“

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR HOCHZEIT:
unsere Frau Herrmann heißt jetzt Frau Kalmbach

Unsere Behandlungsräume sind klimatisiert!

Wir freuen uns, unsere Patienten mit Xylit-Marmelade als Osterpräsent zu überraschen.